Die allgemeine Verbesserung der Lebensverhältnisse und die Fortschritte der Medizin haben zu einer höheren Lebenserwartung der Menschen geführt. Die Phase nach dem Berufs- und Erwerbsleben hat deshalb eine stärkere Bedeutung für den Einzelnen, aber auch für unsere Gesellschaft er- langt.
Ein großer Teil der älteren Menschen möchte seinen Lebensabend nach wie vor am liebsten in den eigenen vier Wänden verbringen. Zugleich wächst aber auch der Anteil derjenigen Seniorinnen und Senioren, die sich andere Wohnformen für ihren dritten Lebensabschnitt wünschen.
Im Mittelpunkt stehen dabei zwei scheinbar gegensätzliche Idealvorstellungen:
Die Privatsphäre der selbständig geführten Wohnung auf der
einen Seite und der Wunsch nach Sicherheit auf der anderen Seite.
Sicherheit meint in diesem Zusammenhang nichts anderes als die Gewissheit,
im Falle einer Erkrankung oder beim Eintritt von Hilfs- oder Pflegebedürftigkeit
nicht allein gelassen zu werden.
Aus diesen Vorstellungen heraus entstand das Projekt des Betreuten
Wohnens, in dem beide Zielvorstellungen und Wünsche vereint
werden.
Der Grundsatz für das Betreute Wohnen lautet:
Soviel Selbständigkeit wie möglich,
soviel Hilfe wie nötig!
Das Betreuungskonzept gestaltet sich wie folgt:
Die ambulanten sozialen Dienstleistungen werden durch den ASB bereitgestellt
und ver-mittelt. Die Leistungen teilen sich in Grund- und Wahlservice auf.
Grundservice
Hausnotruf, Fachpersonal vor Ort, Information und Beratung, Angebote
von Freizeit- aktivitäten usw.